Informationen zu fair gehandelten Bällen

 

 

Der Ball im fairen Handel ist ein Volltreffer

Die Erfolgsstory

Inzwischen sind bereits mehr als 100 000 Bälle verkauft. Diese Größenordnung pro Jahr ist nötig, um das Projekt auch nach der Weltmeisterschaft dauerhaft zu sichern. Wir danken allen Kundinnen und Kunden für ihr Engagement, das für die Produzenten in Pakistan eine wichtige Bestätigung bei ihren Bemühungen um bessere Lebensverhältnisse bedeutet.

Im Vorfeld der Weltmeisterschaft 1998 hatte die gepa den Ball im fairen Handel ins Rollen gebracht. Die fair gehandelten Bälle werden nicht nur ohne Kinderarbeit hergestellt, sondern die Näherinnen und Näher erhalten auch mehr Lohn als üblich - damit Kinder erst gar nicht gezwungen sind, mitzuarbeiten.
Acht von zehn Fußbällen weltweit kommen aus der pakistanischen Stadt Sialkot und Umgebung. Zur WM schätzt man, wurden dort 40 Millionen Bälle produziert!

Vor allem bei der Herstellung von Billig- und Werbebällen arbeiten noch viele Kinder mit, weil das Einkommen eines erwachsenen Nähers zur Ernährung der Familie nicht ausreicht. Die gepa zahlt dagegen pro Ball einen Aufschlag, je nach Qualitätsstufe zwischen 2,00 und 0,80 US-Dollar pro Ball. Damit können unter anderem die Löhne der Näher erhöht werden. Die Bälle des gepa-Handelspartners Talon Sports werden in dörflichen Nähzentren genäht, die von einem unabhängigen Inspekteur kontrolliert werden.

 

Auszug von:

http://www.gepa3.de/scripts/shop.prg/gepa